Krähen

Weh' dem, der keine Heimat hat

Gesellschaft & Kultur
Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) hat so konsequent wie kaum ein anderer Denker der neueren Geistesgeschichte die Folgen der Beseitigung Gottes reflektiert. Und kaum jemand hat so schmerzlich unter diesem Verlust gelitten wie er. Das Gedicht „Der Freigeist“ (untenstehend) kann eine solche Zerissenheit veranschaulichen. Überlegungen zu einem poetischen Aufschrei. Weiterlesen

Mehr als ein frommer Anstrich

Lebensstil
Manchmal würde man gerne den ganzen Altbau, die Ruinen und leer stehenden Häuser seines Lebens einreißen und etwas Neues dahin bauen. Irgendetwas mit Bedeutung, etwas Erfüllendes. Doch was hat Tiefe? Bildung vielleicht? Oder Freundschaft? Etwa Kirche? Es lohnt sich, nach Antworten auf diese Frage zu suchen. Weiterlesen

"Im Prinzip bin ich ja auch nur Suchender"

Aus dem Leben
Claudia Neumaier studiert Theologie. Sie hat für 10 Tage sogenannte kontemplative Exerzitien gemacht – 10 Tage Stille und Gebet in einem katholischen Meditationshaus in Bayern. Wie sich so viel Stille anfühlt und was das überhaupt soll, das hat sie Miriam Schmiedeke gemütlich in der Sonne auf dem Campus sitzend gefragt. Weiterlesen

Kleines Solo

Gesellschaft & Kultur
Erich Kästners Gedicht „Kleines Solo“ erschüttert. Schlicht und brutal beschreibt es eine existentielle Erfahrung, die mancher nur zeitweise macht, die anderen aber zu einer täglichen Last wird. Gefangen in uns, schreien wir nach wahrhaftigen Begegnungen. Die Enttäuschung kann sehr schmerzlich sein. Ein Versuch, diesen Schrecken in eigene und fremde Worte zu fassen. Weiterlesen

„Freude schöner Götterfunken“

Vernunft & Glauben
Jeder kennt sie: die Freude. Sie ist universal und allen Menschen gemein, sofern sie in der Lage sind, sich überhaupt zu freuen. Schiller schreibt eine ganze Ode an die Freude und sehr schlaue Psychologen und Neurowissenschaftler zerbrechen sich den Kopf über ihre Chemie. Aber woher kommt sie? Zumindest etymologisch sind wir uns recht einig: “Freude” kommt von “froh”, und das althochdeutsche “fro” teilt sich den Ursprung mit dem deutschen Wort für “Frosch”, beide sind nämlich aus dem Wort für “hüpfen” entstanden. Wir hüpfen vor Freude. Christen haben sich an zahlreiche Gebote zu halten und sind trotzdem recht fröhlich. Aber warum eigentlich? Weiterlesen

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Bedacht 11Versöhnung. Das ist ein großes Wort und für jeden von uns zu jeder Zeit eine Herausforderung. Wie kann das gehen – Versöhnt leben? Wir begeben uns auf die Spurensuche.

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