Weh' dem, der keine Heimat hat
Gesellschaft & Kultur
Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) hat so konsequent wie kaum ein anderer Denker der neueren Geistesgeschichte die Folgen der Beseitigung Gottes reflektiert. Und kaum jemand hat so schmerzlich unter diesem Verlust gelitten wie er. Das Gedicht „Der Freigeist“ (untenstehend) kann eine solche Zerissenheit veranschaulichen. Überlegungen zu einem poetischen Aufschrei. Weiterlesen
Existiert Gott? Des Plädoyers erster Teil
Vernunft & Glauben
Gibt es Gott oder nicht? Im Gegensatz zur These, es gäbe keine guten Argumente für Gott(es Existenz), versteht sich die mit diesem Artikel beginnende Reihe als ein Plädoyer für die Gegenposition. Weiterlesen
Jeremybro
Musik
Catch me by surprise – unter diesem Motto startet Jeremybro, eine junge Band aus Hannover, durch. Trotz ihres kurzen Bestehens kann die Band schon einiges an Bühnenerfahrung für sich verbuchen: Seit 2004 gaben Jeremybro schon mehr als 300 Auftritte – anfangs noch unter dem Namen reMember. Weiterlesen
Feindkontakt
Gesellschaft & Kultur
Wir können uns selbst gegenübertreten und erfahren uns – als konfliktreich. „Sonett auf sich selbst“ hat Rudolf Borchardt sein 1902 verfasstes Gedicht überschrieben. Dahinter verbirgt sich jedoch keine egomane Lobeshymne, sondern die Erfahrung, dass man nicht man selbst sein will und die eigene Welt als Schein erfährt. Dennoch bleibt sie – die Sehnsucht nach Sein und Wahrhaftigkeit. Eine subjektive Deutung. Weiterlesen
„Der genialste Bettler von Deutschland“
Persönlichkeiten
„Vater Bodelschwingh“, „ weißer Revolutionär“, „der genialste Bettler von Deutschland“, „Legende zu Lebenszeiten“. Friedrich von Bodelschwingh prägte die evangelische Diakonie im 19. Jahrhundert wie wenige andere. Noch heute steht sein Name als Synonym für die Anstalten von Bethel. Aus einer Anstalt für Epileptiker mit geplanten 150 Plätzen formte er bis zu seinem Tod am 2. April 1910 eine Kleinstadt mit über 4000 Einwohnern und Platz für 2000 Kranke. Weiterlesen






